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PROLOG IM STUMPFEN FRÜHLING

7:36 min

Vorführung in der linkGalerie Zero Arts | Stuttgart 2009
Children in darkness,
a pitchblack room in which they try to find answers
—who is God or what?
Let God be ... dispersed sounds tickle your senses,
a revolving body of light, elements, fire and water,
a hint towards creation and disaster...
and then enter:
Goya — adding final touches to his nightmares ...
Delacroix — putting up barricades to expose freedom...
Christ — running in circles, trying to make sense ...
Hamlet — pulling a gun...
Marat — dying, no dreams left...
It's a goose-step walk through the times,
surrounded by the incessant
howls of the present.
God got lost... and still there's the question!

ÜBER KLAUS FABRICIUS: Geboren 1956 in Paderborn. Arbeitet mit der Absicht, dass das Staunen über die Welt Bilder hervorbringt, deren Existenz und Fragwürdigkeit die Erkenntnis von der Welt letztendlich unangreifbar macht. Involviert in der NO!art-Bewegung seit 1998. Lebt in Stuttgart. | MEHR

KOMMENTAR | Gerhard van der Grinten: „Die Pointen, die Klaus Fabricius setzt, schlagen mit aller Schärfe. Und auch seine Arbeiten bedienen sich sehr wohl des uns Vorbewussten, dessen, was Gedankengänge freisetzt. Merkwürdige und ungewohnte Zwitterwesen zwischen Plastik, Malerei, Environment, Maschine, Photoprints, Segmente von scharfzüngigem Metall, das Flackern von Glühbirnen, die ihrerseits Kerzenflammen imitieren sollen und flugs den Biedermeier in Brand setzen. Es ist das konsequent durchgehaltene Prinzip der Collage und Assemblage von Titel, Materialien, Ladungen, Befindlichkeiten, die sie nicht nur auslösen, sondern provozieren. Und weit über das Naheliegende hinaus sind diese Kommentare zur Welt und Weltgeschehen stets ein weniges um die Ecke zu denken. Diese Bildobjekte scheuen sich nicht, Geschichten zu erzählen, andere zu zitieren, adaptieren, umzuwandeln. Wanderung in Bildern, in den fremden, zu den eigenen.“

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